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AnalyseMit Seobility ist ein SEO-Tool auf dem Markt, das sich sowohl zur Onpage-Analyse als auch zum Tracken von Keywords sowie zur Backlinkkontrolle verwenden lässt. Was bietet das Tool im Vergleich zu anderen Lösungen auf dem Markt?

 

Seobility analysiert Webseiten unter Einsatz von eigenen Crawlern. Diese rufen die einzelnen URLs der zu untersuchenden Webseite ab und erzeugen anhand der gefundenen Daten Verbesserungsvorschläge.


Funktionsumfang

Der Funktionsumfang von Seobility umfasst mehrere Bereiche: Den Schwerpunkt stellt die Onpage-Analyse dar, die sowohl inhaltliche, technische als auch strukturelle Untersuchungen erlaubt.
Als weitere Features gibt es ein Backlinkmodul, mit dem sich die aktuellen Links nach verschiedenen Kriterien analysieren lassen, sowie einen Ranking-Check für definierte Keywords.

 

Onpage-Analyse

Den Kern von Seobility bildet die Onpage-Analyse. Diese ist wiederum unterteilt nach den Bereichen Technik & Meta, Struktur und Inhalt.

Der Bereich „Technik & Meta“ gibt Auskunft über den Zustand der grundlegenden Seitenelemente wie Titel, Descriptions und Überschriften. Wie man es von anderen Onpage-Tools gewohnt ist, zeigt Seobility eine Übersicht bestehender Probleme und Hinweise an. So kann man zum Beispiel auf einen Blick sehen, auf wie vielen Seiten der Titel fehlt oder wie groß die Menge an doppelten Descriptions ist. Ein Klick auf die jeweilige Kategorie führt dann zu einer Detailansicht mit erweiterten Informationen.

 

Übersicht: Hinweise und Fehler zu Meta-Elementen

 

Zu den weiteren Informationen in diesem Bereich gehören unter anderem fehlende Alt-Attribute bei Bildern, Probleme mit Bold- oder Strong-Tags und Seiten mit Frames. Alles in allem erhält man einen recht umfangreichen Überblick der aktuellen Situation und kann daraus entsprechende Maßnahmen ableiten.

Interessant ist hier auch die Messung der Antwortzeiten für einzelne Seiten, für die Seobility eine Verteilungskurve liefert. Seiten, die besonders lange laden, lassen sich so identifizieren.
Mindestens genauso wichtig wie die Meta-Tags und die Technik ist die Struktur einer Webseite. Dabei sind insbesondere die interne Verlinkung und die Seitenhierarchie von Bedeutung. Beide sollten so ausgelegt sein, dass alle wichtigen Inhalte von den Crawlern der Suchmaschine erreicht werden können und dass wichtige Inhalte besonders gut verlinkt sind (Stichwort „Interner PageRank“).

All dies lässt sich mit Seobility analysieren. Im Bereich „Struktur“ erhält man Hinweise zu der Verteilung einzelner Seiten auf die Hierarchieebenen, zu Weiterleitungen und zur Analyse interner Links. Besonders hervorzuheben ist hier der Punkt „Wichtige Unterseiten“: Er zeigt auf, welche Seiten besonders prominent verlinkt sind.

Unter „Inhalt“ bietet Seobility verschiedene Metriken und Informationen zur Textanalyse. So werden zum Beispiel Seiten mit wenig Text oder mit Duplicate Content angezeigt. Hilfreich ist auch die Information zu Seiten, die zu den gleichen Keywords konkurrieren.

Besonders gefällt die Funktion „Tippfehler“, denn sie listet Seiten mit falsch geschriebenen Wörtern auf und liefert praktischerweise auch gleich Korrekturvorschläge. Gerade bei Seiten mit vielen Unterseiten hilft diese Funktion, Flüchtigkeitsfehler zu identifizieren.

Sehr nützlich ist schließlich der Punkt „Häufige Keywords“, der Aufschluss darüber gibt, welche Begriffe auf einer Webseite besonders häufig genutzt werden. Bis vor kurzer Zeit gab es eine ähnliche Funktion auch in der Google Search Console, doch wurde diese schließlich eingestellt.

 

Backlinks

Neben der Onpage-Analyse bietet Seobility auch die Möglichkeit, bestehende Backlinks zu untersuchen. Aufgrund der hohen Bedeutung von Backlinks als Rankingfaktor ist diese Funktion sehr wertvoll.

Seobility liefert eine Übersicht bestehender Links, die sich nach verweisenden Seiten bzw. URLs, Linkart (zum Beispiel Textlinks), Domains und Follow-Attribut unterteilen lassen.Zusätzlich erhält man eine Liste von Broken Links, also von externen Links, die ins Leere laufen, weil die jeweils verlinkte URL nicht erreichbar ist.

 

Darstellung von Backlinks in seobility

 

Das Dashboard in diesem Bereich zeigt einen Verlauf Zahl der Anzahl verweisender Domains innerhalb des letzten Jahres. So kann man schnell Tendenzen erkennen und gegebenenfalls Ursachenforschung betreiben.

Nützlich sind auch die Auflistungen von neuen und verlorenen Links. Diese helfen dabei, Trends mit Hilfe von qualitativen Daten zu untersuchen.

Bestandteil der Backlinkanalyse ist auch die Möglichkeit, Vergleiche mit Wettbewerbern durchzuführen. Man sieht auf einen Blick, wie die Konkurrenz hinsichtlich der Anzahl von verweisenden Domains und der Gesamtzahl von Links abschneidet.

Um die Anzahl der Backlinks zu erhöhen, bietet Seobility verschiedene Linkaufbaumöglichkeiten an, die individuell für das aktuelle Projekt berechnet werden. Zu den Vorschlägen gehören zum Beispiel Broken Backlinks von Wettbewerbern oder Seiten mit Gastbeiträgen von Wettbewerbern.

 

Rankings

Eine detaillierte Analyse bestehender Rankings rundet den Funktionsumfang von Seobility ab. Man hat hier die Möglichkeit, die für ein Projekt wichtigen Keywords einzugeben und daraus neben den Rankings selbst einen Sichtbarkeitswert berechnen zu lassen.

 

Rankings in Seobility

 

Für die Rankings kann man eine Lokalisierung in Form des Landes und – außer in der Basisversion von Seobility – anhand einer definierten Stadt vornehmen. Das ist besonders bei lokal relevanten Suchanfragen (Local SEO) hilfreich.

Seobility liefert für die Sichtbarkeit einen historischen Verlauf, der allerdings nicht sofort zur Verfügung steht, sondern erst mit der Zeit aufgebaut wird.

Neben den Rankings selbst liefert Seobility auch Angaben zum Suchvolumen und zum Klickpreis für die Keywords.

Auch für die Rankings der ausgewählten Keywords und den daraus resultierenden Sichtbarkeitswert kann man eine Konkurrenzanalyse durchführen.

 

Stärken des Tools

Seobility überzeugt vor allem durch sinnvolle Funktionen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Berechnung der internen Verlinkung, die Anzeige von Tippfehlern und die Auswertung häufig genutzter Keywords.

Der Funktionsumfang ist insgesamt sehr groß, so dass eingehende Analysen sowohl onpage als auch offpage möglich sind. In Verbindung mit detaillierten Rankings für ausgewählte Keywords entsteht somit ein rundes Paket.

Die Darstellung der Informationen ist übersichtlich, und auch Einsteiger können sich schnell in das Tool einarbeiten. Das wird auch durch die klare Untergliederung der einzelnen Module für Onpage, Backlinks und Rankings erreicht.

Angenehm ist außerdem, dass nach dem Anlegen eines neuen Projektes schon recht schnell Analysedaten zur Verfügung stehen. Meist ist das innerhalb weniger Minuten der Fall, so dass man zeitnah mit der Auswertung der Daten beginnen kann.

 

Schwächen des Tools

Ein genereller Kritikpunkt, der jedoch auch viele andere Onpage-Tools betrifft, ist die starre Vorgabe von Richtwerten, anhand derer die Ergebnisse bewertet werden. Um nur ein Beispiel zu nennen: Seobility gibt an, dass ein Text aus mindestens 500 Worten bestehen solle. Alle Texte, die darunter liegen, werden mit einer Meldung markiert.

Das Problem dabei ist, dass solche Kriterien stets vom Einzelfall abhängen. Im Einzelfall kann es durchaus angemessen sein, wenn ein Text nur aus 200 oder sogar nur aus 100 Worten besteht. Es kommt lediglich darauf an, dass das Informationsbedürfnis der Nutzer erfüllt wird. Weniger erfahrene Nutzer könnten durch solche Angaben irritiert werden. Ähnliches gilt auch für die Analyse von Elementen wie Titeln oder Überschriften.

Zum Sichtbarkeitswert gibt es einen Kritikpunkt: Ein generalisierter Sichtbarkeitswert wäre wünschenswert, wie man ihn etwa von Searchmetrics oder Sistrix kennt. Ein solcher Wert hilft dabei, die Performance einer Webseite in der Google-Suche bewerten zu können.

 

Preise und Leistung

Schon in der Basisversion bietet Seobility eine Menge. Zu den wesentlichen Einschränkungen hier gehören die Zahl der crawlbaren Seiten (maximal 1.000), die Begrenzung auf ein Projekt sowie der Verzicht auf die Ausweisung von Duplicate Content. Zudem muss man auf mobile Rankings und die Lokalisierung anhand von Städten verzichten. Dennoch genügt dieser Umfang schon für viele kleine und mittlere Projekte.

Die Premium- und die Agenturversion erlauben das Crawlen von wesentlich mehr Unterseiten (25.000 bzw. 100.000) und Projekten (drei bzw. 15) Zudem verfügen sie über eine Exportfunktion aller Analysen. Außerdem können die Analysedaten durch den Einsatz mehrerer paralleler Crawler schneller gesammelt werden.

Für die Premiumversion sind 39,90 € pro Monat fällig, die Agenturversion schlägt mit monatlich 149,90 Euro zu Buche. Im Vergleich mit anderen Tools sind diese Preise durchaus günstig.

 

Fazit

Der Test hat gezeigt, dass Seobility bereits in der Basisversion umfassende Analysen sowohl im Onpage- als auch im Offpagebereich erlaubt. Dazu kommt die Möglichkeit zur Kontrolle ausgewählter Rankings, die das Tool interessant macht.

Für Betreiber mehrerer Webseiten und auch mittelständische SEOs bietet die Premium-Version einen angemessenen Rahmen. Größere Agenturen könnten jedoch selbst bei der teuersten Version an ihre Grenzen stoßen.

Das Tool zeigt im Vergleich zu anderen Anbietern keine spürbaren Schwächen. Die Einschränkungen hinsichtlich der allgemeinen Empfehlungen, die nicht den Einzelfall berücksichtigen, gelten für diese ebenso wie für Seobility.

Dafür überzeugt das Tool durch eine schöne Optik, durchdachte und hilfreiche Funktionen und eine übersichtliche Bedienung. Es lohnt sich also Seobility einmal auszuprobieren.

 

Titelbild © Petr Ciz - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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