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Social MediaIm Zuge des jüngsten Core-Updates hat Google verstärkt die Qualität von Webseiten in den Vordergrund gerückt. Welche Faktoren dabei genau eine Rolle spielen, ist noch unklar. Eine neue Untersuchung zeigt, dass vor allem soziale Signale sowie die Verweildauer und die Absprungrate einen erhöhten Einfluss auf das Ranking von Webseiten nehmen.

Während inzwischen bestätigt wurde, dass das Google-Update des Kern-Algorithmus von Anfang Mai vor allem auf die Qualität der Webseiten abzielt, wird über die tatsächlichen Rankingfaktoren noch spekuliert. Nun kann es sein, dass es gar nicht auf bestimmte Qualitätsfaktoren auf der Webseite ankommt, sondern dass es viel mehr die Signale der Nutzer sind, die den Ausschlag geben.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Sowohl die Verweildauer der Nutzer auf den Webseiten als auch die Absprungrate (Bounce Rate) haben an Einfluss auf das Ranking gewonnen; zumindest ist die Korrelation zwischen diesen Faktoren und dem Ranking angestiegen. Das zeigen die folgenden beiden Grafiken:Korrelation zwischen Verweildauer und RankingKorrelation zwischen Absprungrate und Ranking

Noch interessanter ist der Einfluss von sozialen Faktoren auf das Ranking der untersuchten Webseiten. Hier zeigt sich deutlich eine große Korrelation vor allem von Facebook- und Google Plus-Interaktionen und dem Ranking:Korrelation zwischen sozialen Sognalen und dem Ranking

Eine höhere Gewichtung sozialer Signale für das Ranking wäre nicht überraschend. Dafür spricht, dass Google in diesem Monat damit begonnen hat, Tweets in seine Suchergebnisse zu integrieren.

 

Rankingfaktoren werden fließend

Die stärkere Gewichtung von Nutzersignalen wie Verweildauer, Absprungrate oder sozialen Signalen ist aus Sicht von Google durchaus sinnvoll, denn wie sonst drückt sich die Zufriedenheit mit einer Webseite aus, wenn nicht durch diese Faktoren. Ein hohes Engagement deutet auf Inhalte hin, welche die Nutzer überzeugen.

Sehr wahrscheinlich ist, dass Googles Algorithmen rekursiv vorgehen: Ausgehend von den Nutzerdaten werden die Webseiten analysiert und deren Merkmale als Blaupause für die Bewertung anderer Webseiten angewandt. Somit ist stets gewährleistet, dass sich das Ranking an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert - anders als bei statisch gewählten Rankingfaktoren.

Google ist durch seine enormen Rechnerkapazitäten in der Lage, mittels Techniken des maschinellen Lernens ständig seine Algorithmen anzupassen. Für Webseitenbetreiber und SEOs bedeutet das: Zukünftig muss der Blick noch stärker auf das Nutzerengagement gelegt werden. Die Konzentration auf bestimmte Rankingfaktoren wird dagegen immer unwichtiger.

 

Titelbild © PureSolution - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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