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RankBrainDas Optimieren von Webseiten für den RankBrain-Algorithmus ist laut Google irrelevant. Es sei wichtig, gute Webseiten für die Nutzer zu erstellen. Dennoch ist es von hoher Bedeutung, die Funktionsweise von RankBrain zu verstehen. Das kann beim Optimieren von Webseiten von Vorteil sein.

Googles RankBrain-Algorithmus sorgt dafür, dass neue Suchanfragen, die zuvor noch nicht gestellt worden sind, interpretiert und inhaltlich zugeordnet werden können. Noch immer sind etwa 15 Prozent der täglich bei Google anfallenden Suchanfragen komplett neu. Das liegt auch an der Zunahme sprachbasierter Suchanfragen, die im Gegensatz zu Texteingaben komplexer und damit individueller sind. Inzwischen nutzt Google RankBrain für jede Suchanfrage.

RankBrain ist dabei nicht für das Ranking der Treffer verantwortlich, also für die Ergebnisse bzw. die Ausgabe der Suchmaschine. RankBrain bezieht sich auf die Suchanfragen, also auf die Eingabe. Doch auch diese hat einen Einfluss auf die Menge der Suchergebnisse, denn Suchanfrage und Suchergebnisse müssen einander möglichst weitgehend entsprechen, um eine hohe Qualität zu erzielen. Aufgrund dieses Zusammenhangs wird RankBrain auch als einer der drei wichtigsten Rankingfaktoren bei Google bezeichnet.

Ist es aber möglich, Webseiten speziell für RankBrain zu optimieren? Das ist zumindest laut Johannes Müller von Google nicht der Fall, wie er in einem Tweet von heute mitteilt:

 

Johannes Müller

 

Wie so oft betont Müller, es sei wichtig, großartige Seiten für die Nutzer zu erstellen. Die Optimierung für RankBrain bezeichnet er als "irrelevant".

 

Kenntnis von RankBrain kann helfen

Ganz so einfach ist das jedoch nicht. Wenn man die Funktionsweise von RankBrain kennt, dann wird eines klar: Google arbeitet immer weniger auf Basis von Keywords und funktioniert immer mehr anhand von Themen. Genau das gilt es bei der Optimierung zu berücksichtigen: Statt wie früher "SEO-Texte" zu schreiben, die bestimmte Keywords in einer festgelegten Anzahl enthalten, geht es heute darum, Themenbereiche möglichst vollständig und umfassend zu behandeln. Dabei muss darauf geachtet werden, die Inhalte so zu formulieren, dass sie für die Nutzer möglichst gut lesbar sind und ihnen einen Mehrwert bieten, der vor allem im Zugewinn an Information besteht.

Zudem kann es hilfreich sein, den Bereich der Long Tail-Keywords zu einem Thema im Auge zu behalten und diesen als Inspiration beim Schreiben der Texte zu berücksichtigen. Helfen können dabei Werkzeuge wie WikiMindMap, mit denen sich verwandte Themen darstellen lassen.

 

Fazit

Die Aussage Müllers ist also insofern richtig, als es keine reine "RankBrain-Optimierung" gibt. Das heißt allerdings nicht, dass RankBrain bei der Optimierung vergessen werden sollte. Es ist kein Fehler, Googles Funktionsweise zu kennen und sich danach zu richten. Das wird letztendlich auch den Besuchern der Webseiten zugute kommen.

 

Titelbild © jemastock - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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