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NewsGoogle unternimmt einen weiteren Schritt, um hochwertige Inhalte von Fake News und rein werbegetriebenen Artikeln zu unterscheiden: Insgesamt acht Merkmale können Publisher nutzen, um die Qualität ihre Inhalte zu unterstreichen.

 

Googles Bemühungen um die Kennzeichnung vertrauenswürdiger und hochwertiger Inhalte hatten in den letzten Monaten zu einigen Verbesserungsmaßnahmen geführt. Unter anderem hatte Google die Zusammenarbeit mit Fact Checking-Organisationen ausgeweitet und ein eigenes Knowledge-Panel für Publisher und Verlage eingeführt, das zusätzliche Informationen über die Urheber redaktioneller Inhalte zeigt.

In einem weiteren Schritt hat Google jetzt in Zusammenarbeit mit dem Trust Project, das vom Markkula Center für angewandte Ethik an der Santa Clara University durchgeführt wird, insgesamt acht Qualitätsmerkmale für News-Inhalte eingeführt. Dabei handelt es sich um die folgenden Kriterien:

  1. Best Practices: Wer finanziert die Inhalte und die Botschaft, zu welchen ethischen Grundsätzen bekennt sich der Publisher, wie ist der Umgang mit unterschiedlichen und abweichenden Meinungen, der Genauigkeit der Nachrichten, der Korrektur von Fehlern und anderen Standards?
  2. Wie ist es um die Expertise der Autoren bestellt? Hier sind Details zu den Journalisten und ihren Erfahrungen sowie anderen Artikeln von Bedeutung, an denen sie mitgearbeitet habenn.
  3. Werden Inhalte gekennzeichnet, so dass zwischen Meinungen, Analysen und gesponerten Inhalten unterschieden werden kann?
  4. Gibt es Zitate und Verweise für investigative oder tiefergehende Artikel sowie einen Zugang zu den Quellen, die sich hinter den dargestellten Fakten befinden?
  5. Welche Methodiken werden wir Hintergrundartikel genutzt, und gibt es Informatione darüber, warum die Berichterstatter sich dazu entschieden haben, einen Artikel weiter zu verfolgen? Welche Prozesse kommen dabei zur Anwendung?
  6. Gibt es Angaben dazu, ob die Beiträge ihren Ursprung an bestimmten Orten haben und auf ortsbezogenen Erfahrungen basieren?
  7. Kommen in den Beiträgen unterschiedliche Blickwinkel zur Geltung?
  8. Wird die Öffentlichkeit aufgefordert, Rückmeldung zu geben und zum Prozess der Berichterstattung beizutragen?

An dieser Initiative wirken unter anderem die BBC, die dpa, die Washington Post und viele weitere Verlage und Publisher mit. Damit Google die Kriterien überprüfen kann, muss das entsprechende Markup aus schema.org eingebunden werden. Wie genau Google die Informationen in den Suchergebnissen anzeigen will und ab wann dies erfolgen wird, steht noch nicht fest.

 

Titelbild © Vivian Seefeld - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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