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SEO-News


Alles ist SEOSEO als eigenständige Disziplin war gestern. Heute ist SEO ein impliziter Bestandteil aller Tätigkeiten, die für eine Webseite erledigt werden. Egal, ob es um die Erstellung von hochwertigen Inhalten, um eine durchdachte Navigation oder die technische Optimierung geht - alles zahlt auf die Rankings in der Suche ein.

Es war noch nie einfach, das Berufsbild von SEOs zu beschreiben oder gar zu standardisieren. Dass es bis heute noch keine offizielle SEO-Zertifizierung durch Google gibt, mag neben anderen Ursachen auch diesem Umstand geschuldet sein. Das Problem bei der Tätigkeitsbeschreibung von SEOs ist, dass sich alles irgendwie auf die Suchmaschinenrankings auswirken kann; man weiß nur nicht genau, in welchem Ausmaß das geschieht.

Betrachtet man einmal die wesentlichen Bestandteile einer Webseite und die damit verbundenen Aufgaben, dann stellt man schnell fest, dass es überall Berührungspunkte mit den Rankingfaktoren von Google, Bing und Co. gibt, seien es der Aubau und die Qualität der Inhalte, die Navigationsstruktur, die Ladezeiten oder die Social-Media-Kanäle.

 

Inhalte / Content

Die Inhalte sind sicherlich der wichtigste Faktor, wenn es um das Rankingpotential von Webseiten geht. Aber wodurch zeichnen sich gute Inhalte aus? Um diese Frage zu beantworten, bietet sich die Anwendung verschiedener Kriterien an, nach denen die Inhalte bewertet werden können:

  • Umfang: Das betrifft nicht nur die Wortzahl, sondern auch die Menge an Absätzen und Überschriften.
  • Aktualität: Sind die Inhalte auf dem neuesten Stand? Sind die Inhalte zeitlos und über einen längeren Zeitraum gültig (so genannte Evergreens)?
  • Frequenz: Wie oft werden neue Inhalte veröffentlicht? Dieser Punkt ist vor allem für nachrichtenbasierte Webseiten wichtig.
  • Anreicherung mit Bildern, Tabellen etc.: Dies trägt zur Verständlichkeit und Lesbarkeit der Inhalte bei.
  • Qualität: Wie gut sind die Inhalte recherchiert? Sind Quellen durch weitere Referenzen gegengeprüft? Dazu kommen der Schreibstil, die Grammatik und die Rechtschreibung.

Google selbst betont immer wieder, dass hochwertige Inhalte das beste Mittel seien, um in der Suche Erfolg zu haben. Wer sich jedoch mit der Funktionsweise der Suchmaschinen auskennt, der weiß, dass gute Inhalte alleine nicht genügen.

 

Technische Faktoren

Eine hochwertige Webseite muss in der heutigen, von großer Konkurrenz geprägten Zeit auch technisch auf dem neuesten Stand sein. Allen Faktoren voran ist hier die Ladezeit zu nennen. Insbesondere auf mobilen Geräten wie Smartphones darf die Ladezeit einer Webseite nicht mehr als drei bis vier Sekunden betragen, weil die Nutzer oder der Googlebot ansonsten abspringen und sich das nächste Angebot suchen könnten. Google bietet zum Testen der Ladezeit ein eigenes Tool mit dem Namen PageSpeed Insights an, doch es gibt noch weitere, sehr gute Werkzeuge dafür: Vor allem webpagetest ist hier zu nennen.

Auch die Sicherheit sollte beim Besuch einer Webseite nicht zu kurz kommen. Dazu trägt vor allem die Nutzung des TLS-Protokolls per HTTPS bei. Auch das ist inzwischen ein anerkannter Rankingfaktor bei Google.

Wer ohnehin schon auf HTTPS umgestellt hat, kann auch gleich noch einen Schritt weitergehen und die eigene Webseite HTTP/2-fähig machen. Die Weiterentwicklung des HTTP-Protokolls bietet unter anderem das Potential für bessere Ladezeiten durch die parallele Übertragung von Dokumenten und die Komprimierung der Header.

Und wer ganz vorne dabei sein möchte und einen Blog oder eine Nachrichtenwebseite betreibt, der bietet bereits heute eine Version der Seite über AMP an. AMP steht für Accelerated Mobile Pages und ist ein Framework, das mittels verschlanktem HTML und JavaScript sowie durch den Einsatz eines Content Delivery Networks (CDNs) die Ladezeit von Webseiten vor allem auf mobilen Geräten reduzieren soll. Eine Zusammenstellung relevanter Nachrichten und Artikel zu AMP ist hier zu finden.

Nicht zu vergessen ist natürlich die Optimierung der Webseite für die Darstellung auf Mobilgeräten. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel die Verwendung von Responsive Design oder das Anbieten einer eigenständigen mobilen Variante der Webseite - alles zusammengefasst unter dem Stichwort Mobile SEO. Ob eine Webseite von Google als mobilfreundlich eingestuft wird, lässt sich mit dem eigens dazu entwickelten Tool testen.

 

Navigation und Usability

Google achtet sehr auf Nutzerdaten wie die Absprungrate oder die Verweildauer. Man kann die Zufriedenheit der Nutzer und damit auch diese Kennzahlen positiv beeinflussen, indem man auf der Webseite eine durchdachte Navigation und ein übersichtliches Layout anbietet. Klare Menüstrukturen, das Hervorheben der wichtigsten Bereiche und nicht zu viele Links ermöglichen, dass sich die Nutzer auf einer Webseite zurecht finden können. Dazu gehört auch das Anbieten einer internen Suche, um bestimmte Inhalte finden zu können, die man per Navigation nicht ohne weiteres erreichen kann.

Alle Navigationselemente sollten an den für die Nutzer gewohnten Stellen platziert sein. So wird man eine Suche-Box am ehesten oben rechts vermuten und die Hauptnavigation entweder oben oder am linken Rand.

Das Zuordnen der Unterseiten zu Kategorien und Unterkategorien erleichtert es nicht nur den Nutzern, sich auf einer Seite zurecht zu finden, sondern hilft auch den Crawlern der Suchmaschinen beim Erfassen der Inhalte. Idealerweise sind die Unterseiten einer Webseite wie ein Baum gegliedert, der vom obersten Element, der Startseite, über die einzelnen Äste bis zu den auf der untersten Ebene befindlichen Seiten abgerfagt werden können.

Eine weitere Unterstützung kann eine horizontale Verlinkung bieten, die auf Unterseiten thematisch passende Links auf andere Unterseiten anbietet. Auch das hilft sowohl den Nutzern als auch den Crawlern der Suchmaschinen.

 

Verbreitung

Es genügt nicht, gute Inhalte zu erstellen, wenn niemand sie wahrnimmt. Heute gibt es zur Verbreitung von Inhalten eine fast unüberschaubare Anzahl an Möglichkeiten. Wer diese nutzt, hat gute Chancen auf Backlinks, die nach wie vor zu den wichtigsten Rankingfaktoren bei Google gehören.

Inhalte lassen sich nicht nur über die sozialen Netzwerke wie Google Plus, Facebook, Twitter, Pinterest und andere verbreiten, sondern auch über spezialisierte Netzwerke wie Xing oder LinkedIn.

Dazu kommen die News-Aggregatoren, allen voran Google News. Bei den News-Aggregatoren hat sich in den letzten Monaten viel getan, denn es gibt immer mehr Plattformen, auf denen Publisher ihre Inhalte präsentieren können. Um einige der Wichtigsten zu nennen: Apple News, Twitter Moments, Facebook Instant Articles und Xing News-Seiten. Diese stellen die Inhalte oder zumindest Snippets auf ihren eigenen Seiten zur Verfügung. Der Vorteil: in der Regel bessere Ladezeiten und gute Usability. Nachteil: Möglicherweise gelangen dann weniger Nutzer auf die eigene Seite, weil die Inhalte anderswo gelesen werden können.

Doch damit nicht genug: Der Trend geht heute in Richtung App-Indexierung. Das bedeutet: Wer zusätzliche Sichtbarkeit in der Suche erhalten möchte, benötigt eine eigene App, deren Inhalte dann von Google und den anderen Suchmaschinen indexiert und auf den Suchergebnisseiten ausgespielt werden. App-SEO könnte sich zu einer der wichtigsten Unterdisziplinen der Suchmaschinenoptimierung in den kommenden Jahren entwickeln.

 

Alles ist SEO

Ohne Zweifel haben alle genannten Faktoren eine direkte oder zumindest eine indirekte Auswirkung auf das Ranking von Webseiten in den Suchmaschinen. Viele der genannten Punkte würde man aber trotzdem nicht direkt mit SEO in Verbindung bringen. Man kann auch nicht erwarten, dass es SEO-Experten gibt, die all diese Dinge abdecken können.

Was muss man sich dann aber unter SEO vorstellen? Vielleicht lässt es sich so ausdrücken: Weil SEO in allem steckt, aber alles auch ohne die Existenz der SEO getan werden müsste, ist SEO die Klammer, welche die einzelnen Bereiche im Hinblick auf optimale Rankings verbindet. Der SEO-Dienstleister muss die einzelnen Faktoren kennen und bewerten können, ohne selbst ein Experte in der Umsetzung sein zu müssen. Dennoch ist es natürlich hilfreich, tiefes Spezialwissen beispielsweise in der technischen SEO oder im Content Marketing zu besitzen.

SEOs können also Spezialisten und Generalisten zugleich sein.

 

Titelbild © John Smith - Fotolia.com

 

 

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