SEO-News

SEO-Ausblick 2017Zum Ende jedes Jahres stellt sich die SEO-Szene die Frage, welches wohl die dominierenden Themen für das kommende Jahr sein werden. Dieses Mal sind die Vorzeichen recht eindeutig. Wer sich auf die folgenden Kernthemen konzentriert, kann im Grunde nicht viel falsch machen.

 

Google hat uns in diesem Jahr viele Hinweise gegeben, worauf man als Webseitenbetreiber achten sollte. Wer aufmerksam zugehört hat, kann sich bereits ein recht klares Bild davon machen, welche Kriterien für ein gutes Ranking wichtig sein werden.

Zunächst ein kleiner Rückblick: Vor ungefähr einem Jahr, im Ausblick für das laufende Jahr 2016, wurden hier auf SEO Südwest die folgenden Themen als Schwerpunkte identifiziert:

  • Digitale Assistenten und sprachbasierte Suche
  • Accelerated Mobile Pages (AMP)
  • HTTP/2 und Page Speed
  • App-SEO
  • Maschinelles Lernen
  • Nachrichtenaggregatoren

Wie sich gezeigt hat, gab es tatsächlich bei all diesen Themen eine sehr dynamische Entwicklung. Digitale Assistenten wie Siri, Alexa oder Google Home erfreuen sich einer immer größeren Verbreitung, und mit ihnen nimmt auch der Anteil von Suchanfragen zu, die per Sprache gestellt werden. Google forciert AMP mit einer immer größeren Reichweite in den mobilen Suchergebnissen, die Geschwindigkeit von Webseiten wird vor allem vor dem Hintergrund mobiler Webseiten zu einem entscheidenden Rankingfaktor. Die Indexierung von Apps durch Google schreitet voran, und nicht erst seit RankBrain ist maschinelles Lernnen in aller Munde. Nicht zu vergessen die zusätzlichen Plattformen wie Facebook Instant Articles, Apple News und weitere Plattformen, die sich als zusätzliche Kanäle für die Anzeige von Newsartikeln etabliert haben.

 

2017: Google gibt Hinweise

Einige der wichtigsten SEO-Trends für das kommende Jahr haben sich schon vor einiger Zeit abgezeichnet: Bereits im Oktober hatte Google drei Themen genannt, auf die es im nächsten Jahr ankommen wird. Diese decken sich zum großen Teil mit obiger Liste:

  • Accelerated Mobile Pages (AMP)
  • Maschinelles Lernen
  • Strukturierte Daten

Google hat natürlich gute Gründe für die Auswahl dieser Themen. Das Fördern der AMP-Technologie steht im Zusammenhang mit dem zunehmenden Anteil mobiler Nutzer in der Suche. Maschinelles Lernen umfasst immer mehr Bereiche der Online-Plattformen: Das Erkennen von Sprache, die Interpretation und die Zuordnung von Suchanfragen oder das Übersetzen von Inhalten in andere Sprachen sind Beispiele für Einsatzmöglichkeiten. Strukturierte Daten schließlich dienen verschiedenen Zwecken. Aus SEO-Sicht ist sicherlich der größte Vorteil, dass sie die Chance bieten, auf den Google-SERPs mit einem Rich Snippet zu erscheinen.

 

2017: Darauf wird es wirklich ankommen

Googles Hinweise geben die Richtung für das kommende SEO-Jahr vor, doch kann man die Themen weiter konkretisieren und ausweiten. Kurz gesagt stehen die Zeichen auf Mobile SEO, Local SEO, das Ausnutzen von Chancen durch erweiterte Snippets und - wer hätte das gedacht - auf Backlinks.

 

Technische SEO, Mobile SEO und AMP

Das kommenden Jahr wird das Jahr der Mobile SEO. Spätestens seit bekannt wurde, dass Google zukünftig auf einen mobil dominierten Index umschalten wird (Stichwort "Mobile First"), was bedeutet, dass sich das Ranking primär durch die mobil dargestellten Inhalte ergeben wird, sollte klar sein, dass kein Weg mehr an der Optimierung der Webseiten für Smartphones vorbeiführen wird. AMP ist eine Möglichkeit dazu, doch noch besser ist der Einsatz responsiver Templates, die je nach Bildschirmgröße und Aufslöung für die bestmögliche Darstellung auf verschiedenen Geräten sorgen.

Mobile SEO bedeutet aber auch, die Ladezeiten möglichst gering zu halten und die Menge der zu übertragenden Daten so weit wie möglich zu reduzieren. Das gilt übrigens auch für strukturierte Daten: Auch diese sollten insbesondere auf mobilen Seiten nur dann gesetzt werden, wenn sie für die Inhalte tatsächlich relevant sind.

Technische SEO geht aber noch darüber hinaus: Die sichere Übertragung von Daten per HTTPS, der Einsatz schneller Server und Content Delivery Networks und die Absicherung gegen Hacker-Angriffe sind eine gute Möglichkeit, sich gegenüber der Konkurrenz Vorteile zu schaffen - vor allem bei Webseiten, die mit ähnlichen Inhalten um die Gunst der Besucher werben.

 

Rich Snippets und Featured Snippets

Die Zahl der organischen Suchergebnisse, die Google auf den SERPs ausspielt, nimmt tendenziell ab Gleichzeitig wird der Wettbewerb um die oberen Plätze immer intensiver. Für viele Keywords können kleine oder mittelgroße Webseiten einfach nicht mehr mithalten, wenn es um die Top-10 geht. Diese Plätze sind oft großen Marken vorbehalten.

Eine Möglichkeit, auf den Suchergebnisseiten auch ohne die Platzierung auf den ersten Rängen Präsenz zu zeigen, bieten Rich Snippets und Featured Snippets. Hierbei muss man unterscheiden: Featured Snippets zeigt Google für Webseiten an, auf denen die Antworten auf bestimmte Suchanfragen in einer geeigneten Weise zu finden sind. Die Informationen sollten dazu in Form von Listen, Tabellen oder als Grafik vorkommen. Zudem muss Google der Seite vertrauen. Falls eine Seite für ein Featured Snippet ausgewählt wurde, erscheint dieses oben auf der entsprechenden Suchergebnisseite - noch vor dem bestplatzierten organischen Suchergebnis.

 

Featured Snippet

 

Rich Snippets stellen im Gegensatz zu Featured Snippets weitere Anforderungen an Webseiten. Vor allem der korrekte Einsatz struktureller Daten ist hierbei zu nennen. Dabei gilt höchste Vorsicht, denn der missbräuchliche Einsatz strukturierter Daten zum Beispiel für manipulierte Bewertungen kann zu einer Abstrafung durch Google führen.

 

Local SEO

Eines der größten und wichtigsten Updates der vergangenen Jahre hat, von vielen unbemerkt, im Spätsommer dieses Jahres stattgefunden: Das inoffiziell als "Opossum" bezeichnete Update hat viel Bewegung in die lokalen Suchergebnisse gebracht und unter anderem dafür gesorgt, dass Unternehmen mit Firmensitz in der Peripherie großer Städte einen besseren Platz in den lokalen Suchergebnissen erhalten haben.

Dazu kommen die vielen Tests, die Google in den letzten Monaten mit der Darstellung lokaler Suchergebnisse durchgeführt hat: Seien es andersfarbige Pins für besonders relevante Ergebnisse oder die neuen Home Service Ads.

All das zeigt, dass Google einen sehr großen Wert auf die lokale Suche legt - auch das ist dem wachsenden Anteil mobiler Nutzer und dem damit verbundenen Anstieg lokaler Suchanfragen geschuldet.

Das Potential lokaler Suchergebnisse wird noch immer von vielen unterschätzt. Wer es beispielsweise schafft, einen Platz im Local Pack zu erringen, erhält damit mehr Präsenz als eine Seite, die auf Platz eins der organischen Suchergebnisse erscheint.

Local Pack: Beispiel

Die lokale Suche und Local SEO werden mit großer Wahrscheinlichkeit weiter an Bedeutung gewinnen, wenn deren Potential von einer wachsenden Anzahl von Unternehmen und SEO-Dienstleistern erkannt und ausgenutzt wird. Google wird vermutlich weiter in den Ausbau der lokalen Suche investieren und dabei vor allem mobile Nutzer im Auge haben.

 

Single Page Applications, AJAX

Webseiten und Apps bewegen sich aufeinander zu. Dynamische Webseiten, die auf JavaScript-Frameworks wie AJAX setzen, lassen sich wie Apps bedienen. Der Vorteil sogenannter Progressive Web Apps besteht darin, Anwendungen erstellen zu können, die in jedem Browser funktionieren, ohne dass dafür nativer Code für iOS, Android oder Windows geschrieben werden muss. Google hat vor kurzem eine Liste von Tipps veröffentlicht, die eine möglichst reibungslose Indexierung von Progressive Web Apps ermöglichen sollen.

Die Anforderungen an die von Webseiten gelieferte Nutzererfahrung steigen weiter an. Progressive Web Apps und Single Page Applications können eine Lösung dazu sein. Google hat das schon lange erkannt und fördert entsprechende Webseiten durch bessere Crawling- und Indexierungsmöglichkeiten.

Ach ja, und ein Thema wird sicherlich auch 2017 wieder eine dominierende Rolle in der SEO spielen, nämlich...

 

Links, Links, Links

Backlinks sind und bleiben essentiell für das Ranking in Google - zumindest in Bereichen mit Konkurrenz. Auf Onsite-Optimierung alleine kann man sich nur verlassen, wenn man sich in einer Nische bewegt.

Wie wichtig Backlinks nach wie vor  sind, zeigen nicht zuletzt aktuelle Studien. Auch von Seiten Googles wird dies immer wieder bestätigt, beispielsweise im März dieses Jahres. Zu dieser Zeit hatte Andrey Lippatsev von Google die drei wichtigsten Rankingfaktoren genannt: Inhalte, Backlinks und RankBrain.

 

Andrey Lippatsev

 

Googles Ranking basiert nun mal auf der Vernetzung von Webseiten untereinander - mit dem System des PageRanks konnte Google zum Ende der 90er die etablierte Konkurrenz überholen und sich zur unumstrittenen Nummer eins der Suchmaschinen entwickeln.

Wer also meint, auf Backlinks verzichten zu können, wird sich in den meisten Fällen täuschen. Daher wird es auch im Jahr 2017 darauf ankommen, möglichst viele und hochwertige Links aufzubauen und dabei auf eine gesunde Mischung der Links zu achten.

 

Fazit: 2017 setzen sich die Themen des laufenden Jahres fort

Große Überraschungen wird es im neuen Jahr nicht geben, wenn es um die wichtigsten SEO-Themen geht. Natürlich kann es in einem dynamischen Umfeld wie den Suchmaschinen immer einmal kurzfristig zu Änderungen kommen. Im Großen und Ganzen kann man jedoch davon ausgehen, dass diejenigen, die sich um eine optimierte Mobilversion ihrer Webseite, um den Aufbau von Links und die Qualität ihrer Inhalte kümmern, kaum etwas zu befürchten haben werden. Wer dann noch die Zeit und das Geld investiert, seine Seite mit strukturierten Daten auszustatten, hat vielleicht sogar die Chance auf das eine oder andere Rich Snippet und damit auf einen Platz an der Sonne auf den Suchergebnisseiten.

 

Titelbild © Andrey Bumakin - Fotolia.com

 


Christian Kunz

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